6 April 2009, mkrause

Fürstin Parlaghy wusste, wen sie da porträtierte, man kannte sich schon seit 10 Jahren. Die zwei Menschen im Raum sprachen deutsch miteinander, sie hatten diese harte Sprache in der Schule gelernt, dort drüben in Europa. Auch bekannt als die Sprache der Dichter und Denker, so war es auch die Sprache, in der diese beiden Menschen im besten Alter sich viele Geschichten erzählen konnten. Zum Beispiel, dass Tesla im selben Stuhl Platz genommen hatte, in dem schon der deutsche Kaiser Wilhelm II Platz genommen hatte. Jetzt hatte die Fürstin einen anderen Kaiser vor sich, de Kaiser des technologischen Zeitalters. Nikola Tesla hatte dafür gesorgt, dass der Raum mit seinen Oszillatoren beleuchtet werden sollte, die ei merkwürdiges blaues Licht erzeugten. Diese Farbe liebte Tesla, es ist die Farbe der Träume. Vor nicht allzu langer war er der am meisten respektierte Elektroingenieur seiner Zeit gewesen, vielleicht noch neben Thomas Alva Edison.
Inzwischen lebte Tesla ausschließlich von Kredit. Sein geplantes weltweites Drahtlos-System war kein Erfolg, auch seine Turbine nicht, und die Autos, in die sein von der Firma Waltham produzierter Tachometer eingebaut wurde, waren seltene Luxusautos. Schauen Sie sich das Porträt an; Tesla fixiert etwas weit abgelegenes, außerhalb des Bildes Gelegenes. Sie könne sich das Bild in Norddeutschland anschauen, wo die Sie das so genannte „Blue Portrait“ von Nikola Tesla an Land gespült hat. Schauen Sie sich das Bild an, es lohnt sich.
27 March 2009, mkrause

Als Tesla der Rückzug seines einzigen Finanziers, John Pierpont Morgan, bewusst wurde, verabschiedete er sich in andere Welten. Erdachte, er hätte ein geheimes Abkommen mit Sankt Sava, seinem persönlichen Schutzheiligen. Tesla dachte, sie würden für immer zusammen bleiben. Und nun, als Morgan (die „Krake“) jede weitere finanzielle Unterstützung verweigerte, bemerkte Tesla, dass sein Schutzheiliger ihn verlassen hatte. Doch Tesla musste auch sein Selbstwertgefühl erhalten, auf ziemlich hohem Niveau: Tesla sah sein Werk als unsterblich an; er dachte dass er schon die größten Erfindungen aller Zeiten hervorgebracht hatte, und dass sein Name mit mehr Erfindungen verbunden war als der von Archimedes oder Galileo. Es war nicht nur ein Gebäude und ein Traum zerstört worden. Das Scheitern von Wardenclyffe erschütterte Teslas Gemüt und es dauerte eine lange Zeit, bis er sich davon erholt hatte.
13 March 2009, mkrause

Das Haus Morgan: Die mächtige Krake John Pierpont und seine herrische Tochter Anne waren Teslas neues Ziel am Ende des Jahres 1901. Das hätte eine himmlische Hochzeit werden können, die Heirat des “elektrischen Magiers” mit der Gründerin der Suffragetten-Bewegung. Wie immer zog Tesla die Arbeit vor, nicht die Liebe oder persönliche Beziehungen. Und es funktionierte trotzdem, Pierpont gab eine Menge Geld, doch das hatte seinen Preis: 51% aller Patentrechte Teslas war ab nun in den Händen des Wall Street-Moguls. Und dann sendete Marconi drei Morsesignale über den Atlantik, was Teslas ambitioniertestes Projekt überflüssig machte. Es war kein neues “Welt-System” nötig. Wardenclyffe, teuer und unvollendet, musste aufgegeben werden.
8 March 2009, mkrause
Unter der warmen Sonne von John Jacob Astors Investment startete Tesla seine Experimente in Colorado Springs Knob Hill heißt der Ort seines Experimentallabors heute, eine nette Nachbarschaft ist dort heute, mit Blick auf den Pike’s Peak genannten, enormen Berg. Man kann sich gut vorstellen, wie damals heftige Gewitterfronten über das Plateau huschten, als Tesla und seine Assistenten Kalman Czito und Fritz Lowenstein die vorüberziehenden heftigen Blitzkaskaden beobachteten ….
3 March 2009, mkrause
Am 2. Mai 1898 wurde die 1. Elektro-Messe in Chicago durch ein Telegramm des US Präsidenten William McKinley eröffnet. Die “Kriegs-Messe” präsentierte die allerneueste Waffentechnologie, Wasserbomben, Unterwassergeschosse und ähnliches. Teslas Robot U-Boot sollte 6 Torpedos hinter die feindlichen Linien bringen, die Bomben dort detonieren lassen und sicher zurückkehren. Heute kennen wir alle diese taktischen Waffen, im Jahr 1898 wurde Tesla für seine Erfindung ausgelacht. Hier trifft das auf Tesla gemünzte Sprichwort “er war seiner Zeit zu weit voraus” tatsächlich zu. Andere haben mit dieser Erfindung Teslas später viel Geld verdient, in diesem Fall der bekannte Erfinder John Hays Hammond Jr. Mr. Hammond wird oft als der “Vater der Fernsteuerung” genannt; das ist wirklich nicht wahr, sondern eher ein kräftiges Lachen wert.
27 February 2009, mkrause
Tesla Blue Portrait is back!

Im Nordsee-Museum in Husum ist ein einzigartiges Gemälde im Archiv wiederentdeckt worden, das seit 85 Jahren als verschollen galt. Der wiedergefundene Schatz kann gut und gerne als Sensation bezeichnet werden, den die Leinwand trägt das einzige Porträt von Nikola Tesla (1856-1943), dem Erfinder des Wechselstromsystems und des Radios. Tesla wurde der „Meister der Blitze“ genannt, das „Genie, das die Welt erleuchtete“, oder man sagte über ihn: „Er hat die Zukunft erfunden“. Kein Superlativ scheint zu groß zu sei, um diesen brillanten Erfinder zu charakterisieren, dem die Welt nicht nur das Radio und den Strom aus der Steckdose verdankt, d.h. Wechselstromgeneratoren, Transformatoren und -motoren, sondern auch die Fernsteuerung du Gasentladungslampen. Das erste Großkraftwerk der USA an den Niagarafällen war mit Generatoren ausgestattet, die nach Teslas Polyphase-System funktionierten, dem Energiesystem, das bis heute die Welt mit elektrischer Energie versorgt. Vielleicht kann man das Werk Nikola Teslas am besten in folgenden Worten zusammenfassen, die vom Nobelpreisträger für Physik Arthur Holly Compton stammen: „Tesla verdient die Dankbarkeit der gesamten Menschheit.“
Kaum zu glauben, dass sich Nikola Tesla nur einmal in seinem Leben hat porträtieren lassen, für die Malerin Prinzessin Vilma Lwoff-Parlaghy. Das blaue Licht, das für die Beleuchtung des Studios eingesetzt wurde, war eine Erfindung Teslas. Als am 1. März 1916 die Öffentlichkeit das Porträt das erste Mal zu Gesicht bekam, machte es wegen seines blauen Lichts Schlagzeilen. So bekam das Porträt Teslas seinen Namen: “Blaues Porträt”. Das Nordsee-Museum wird diesen einzigartigen Schatz am 2. März 2009, 11 Uhr i einer öffentlichen Pressevorführung vorstellen – zum ersten Mal in Europa, zum ersten Mal seit 85 Jahren! Es folgt die Ausstellung „Mythos, Strom und eine Malerfürstin. Das „blue portrait“ von Nikola Tesla, dem Mann, der die Welt erleuchtete“.
17 February 2009, mkrause
Woher nahm Tesla seine Kraft? Erhöhte menschliche Energie, was ist das? Nach dem Desaster im März 1895 benötigte er nur ein paar Wochen, um wieder auf die Beine zu kommen und mit seinen Forschungen fortzufahren, obwohl der Verlust kolossal schmerzlich war. Ist drahtlose Energieübertragung auf industrieller Ebene machbar? Hat jemand Kontakt zum MIT (Stoljacic)?