17 August 2010, mkrause

Im Jahr 1897 veröffentlichte Nikola Tesla, wie immer seiner Zeit weit voraus, ein neues Konzept für die biologisch sinnvolle Düngung von Agrargebieten. Tesla wollte die Erde mit elektrisch bearbeitetem Wasser düngen - Wasser, dass in einem elektrischen Feld behandelt worden war. Düngung ohne chemische Düngemittel und zu geringen Kosten wäre das - einfach, leicht anzuwenden und total “grün”. Heute weiß man immer noch genug über diese Idee Teslas - sie würde helfen, unsere Früchte schneller und besser und ohne den Einsatz chemischer Mittel wachsen zu lassen. Es würde die Chemie aus unserer Nahrung verbannen. Aber es würde auch natürlich zu einfach und zu billig sein. Die großen Düngemittelhersteller (Sie kennen die Namen) wären durch die Anwendung dieser Tesla-Methode schnell aus dem Geschäft. Es wäre kein business für diese Firmen - es wäre nur gut für uns Menschen.
24 July 2010, mkrause

Tesla kann man ernst nehmen, oder komisch:
http://www.funnyordie.com/videos/ef668caf14/drunk-history-vol-6-w-john-c-reilly-crispin-glover.
Diese Sendung ist einfach gut, weil wirklich komisch. Tesla hatte auch einiges an Humor, aber man hat sich aus Tesla auch seinen Spaß gemacht. So etwa: Die letzten Tage der Menschheit. Tesla steht am Tor zur Hölle. Tesla: “Wartet doch! Ich werde gleich meinen Wunderapparat haben der euch retten wird…” Das sind berühmte letzte Worte.
1 July 2010, mkrause

Am 10. Juni wurde im “Economist” ein Artikel unter der Überschrift “power from thin air” (Energie aus der Luft) veröffentlicht. Der Artikel behandelt Nikola Teslas Pläne, Energie ohne Kabel zu übertragen - und was die moderne Industrie mit dieser Vision heute anfängt. Wie wir alle wissen, hat Teslas Konzept damals nicht funktioniert. Heute hat sich das anscheinend geändert, dank der Entwicklung zu immer verbrauchsärmeren Geräten. Firmen wie Intel oder WiTricity können bereits praktische Apparaturen vorführen, um Umgebungsenergie zu nutzen - genau das, was Tesla immer wollte. Es gibt sicher noch Unterschiede: Die Energie für diese Technologien stammen von Radio- oder TV-Sendern, und die “geerntete” Energie ist recht gering. Frage: wenn es mehr Strahlung gibt (die gibt es ja wohl), warum ernten wir nicht auch diese?
22 June 2010, mkrause

Hier und heute wird Tesla immer interessanter, jeden Tag wird Tesla cooler. Tesla kommt zurück als das Supervorbild für die gut ausgebildeten, finanziell unabhängigen und wissenden der Welt. Warum? Tesla war ja niemals weg, er ist immer da geblieben, wo er immer war: mitten drin.
14 June 2010, mkrause

Foto: Matthias Baus
Das Dokumentarfilmprojekt “Inventor of Modern Times: Nikola Tesla” wurde auf dem dragonforum pitching in Krakau vom 1.-5. Juni 2010 vorgestellt. Die Präsentation wurde sehr gut aufgenommen und hat starkes Interesse bei ZDF/arte, CBC (Canada) und Michael Treves Films als Weltvertrieb hervorgerufen. Danke dass Sie Tesla gewählt haben!!!!!!! Die Präsentation “On the Road to Tesla” wird am 17.6.2010, 20.00 Uhr in der Münchner Buchhandlung Lentner (www.buchlentner.de) gezeigt werden und am 19.6.2010 von 18 bis 21 Uhr während der Veranstaltung Extraschicht (www.extraschicht.de). Danke dass Sie Tesla gewählt haben!!!!!!!
21 May 2010, mkrause

Nikola Tesla wurde lange Zeit für einen Visionär gehalten. Das machte es von vornherein einfacher, seinen Einfluss auf die moderne Welt zu negieren und man konnte so auch wenigstens einige seiner Erfindungen als unpraktisch abtun. Aber Tesla hat das Wechselstrom-System und das Radio erfunden, ziemlich praktische Dinge. Tesla was sowieso mehr ein Künstler, eher ein technisches “Gesamtkunstwerk”. Das rotierende magnetische Feld ist ein Kernbereich der Natur, genauso wie die Übermittlung von Wellen. All dies war Teslas ureigenstes Terrain, doch niemand schien ihn wirklich zu verstehen. Heute haben wir das technische Wissen, um Tesla zu verstehen; aber haben wir auch den Verstand dazu?
8 May 2010, mkrause

Das internationale Filmprojekt „Inventor of Modern Times“ wird die Bedeutung Nikola Teslas in allen Bereichen des heutigen modernen Lebens deutlich machen – nicht nur Wechselstrom und der Tesla Roadster sind dabei wichtig, sondern gerade Teslas Rolle als Visionär des modernen Zeitalters. Um das Projekt zu vollenden, werden Anteile vergeben, die verbindliche Rechtsanteile am fertigen Film zertifizieren. Bei Interesse: krausemike@aol.com.
6 April 2010, mkrause

Es gibt eine Menge an Falschinformationen über Tesla, seine Person und Persönlichkeit. Das beschriebene Szenario ist immer ganz einfach: böser Morgan - guter Tesla. Aber Menschen sind niemals so einfach, noch ist es das Leben. Tesla z.B. hatte die Vision, die Menschheit an das große (Energie-)Räderwerk der Natur anzuschließen. Er träumte niemals von freier Energie, dieser Traum gehört zu jemand anderen. “Freie Energie aus dem aktiven Medium” ist eine wunderbare Idee. Aber ich habe noch nie eine “over-unity”-Maschine gesehen. Sie? Wann? Wo? Oder (auch das aus dem Fundus der Tesla-Verschwörungstheorien): Morgan hat Tesla zerstört! In Wirklichkeit hat Tesla Morgan einfach nicht das Darlehen zurückgezahlt, und Morgan hat sich anderen Dingen zugewendet (tatsächlich rettete er Wall Street nach der Ermordung des amerikanischen Präsidenten McKinley). Was würden Sie tun, wenn Sie jemand 3 Millionen US-Dollar geliehen hätten, und derjenige zahlt Ihnen keinen Cent zurück. Wenn derjenige dann auch noch mehr Geld einfordert Was würden Sie tun? Weitere Falschinformationen, die z.T. auf Hörensagen basieren wie z.B. “Tesla wurde ermordet” helfen nicht, die Tesla-Forschung aus der “Großen Verschwörungsecke” herauszuholen. Dort ist es einfach nur dunkel, es gibt keine Visionen, keine Zukunft. Das ist einfach zu einfach.
20 March 2010, mkrause

Das Tesla Film-Projekt erhielt während des “dragonforum”-workshops in Warschau großes Verständnis, Interesse und Unterstützung. Man darf gespannt sein, ob die TV-Redakteure endlich dieses interessante Thema aufgreifen werden. Das folgende Tesla-Symposium in Wien war sehr gut besucht, und die Präsentation “Auf dem Weg zu Tesla” wurde sehr gut aufgenommen. Ein Interview mit der jugoslawischen Zeitung wurde dennoch zur ungewollten Überraschung. Der VESTI Journalist verwechselte den 1. mit dem 2. Weltkrieg - und so wurde Tesla - für VESTI - zum Kollaboratuer mit den Nazis. Völliger UNSINN! Aber trotzdem ging ein Aufschrei durch die serbische Gemeinde: UNSER Tesla hat niemals für die Nazis zusammen gearbeitet. Das ist wohl wahr; denn Tesla arbeitete für die deutsche Telefunken während des ERSTEN Weltkriegs. Tesla hat niemals für die Nazis gearbeitet. Aber er war immerhin ein guter Freund von George Sylvester Viereck, der Hitler in den USA berühmt machen wollte - und der dafür zu vier Jahren US-Gefängnis verurteilt wurde!