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Tesla Blue portrait 2

6 April 2009, mkrause

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Fürstin Parlaghy wusste, wen sie da porträtierte, man kannte sich schon seit 10 Jahren. Die zwei Menschen im Raum sprachen deutsch miteinander, sie hatten diese harte Sprache in der Schule gelernt, dort drüben in Europa. Auch bekannt als die Sprache der Dichter und Denker, so war es auch die Sprache, in der diese beiden Menschen im besten Alter sich viele Geschichten erzählen konnten. Zum Beispiel, dass Tesla im selben Stuhl Platz genommen hatte, in dem schon der deutsche Kaiser Wilhelm II Platz genommen hatte. Jetzt hatte die Fürstin einen anderen Kaiser vor sich, de Kaiser des technologischen Zeitalters. Nikola Tesla hatte dafür gesorgt, dass der Raum mit seinen Oszillatoren beleuchtet werden sollte, die ei merkwürdiges blaues Licht erzeugten. Diese Farbe liebte Tesla, es ist die Farbe der Träume. Vor nicht allzu langer war er der am meisten respektierte Elektroingenieur seiner Zeit gewesen, vielleicht noch neben Thomas Alva Edison.

Inzwischen lebte Tesla ausschließlich von Kredit. Sein geplantes weltweites Drahtlos-System war kein Erfolg, auch seine Turbine nicht, und die Autos, in die sein von der Firma Waltham produzierter Tachometer eingebaut wurde, waren seltene Luxusautos. Schauen Sie sich das Porträt an; Tesla fixiert etwas weit abgelegenes, außerhalb des Bildes Gelegenes. Sie könne sich das Bild in Norddeutschland anschauen, wo die Sie das so genannte „Blue Portrait“ von Nikola Tesla an Land gespült hat. Schauen Sie sich das Bild an, es lohnt sich.

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