20 March 2010, mkrause

Das Tesla Film-Projekt erhielt während des “dragonforum”-workshops in Warschau großes Verständnis, Interesse und Unterstützung. Man darf gespannt sein, ob die TV-Redakteure endlich dieses interessante Thema aufgreifen werden. Das folgende Tesla-Symposium in Wien war sehr gut besucht, und die Präsentation “Auf dem Weg zu Tesla” wurde sehr gut aufgenommen. Ein Interview mit der jugoslawischen Zeitung wurde dennoch zur ungewollten Überraschung. Der VESTI Journalist verwechselte den 1. mit dem 2. Weltkrieg - und so wurde Tesla - für VESTI - zum Kollaboratuer mit den Nazis. Völliger UNSINN! Aber trotzdem ging ein Aufschrei durch die serbische Gemeinde: UNSER Tesla hat niemals für die Nazis zusammen gearbeitet. Das ist wohl wahr; denn Tesla arbeitete für die deutsche Telefunken während des ERSTEN Weltkriegs. Tesla hat niemals für die Nazis gearbeitet. Aber er war immerhin ein guter Freund von George Sylvester Viereck, der Hitler in den USA berühmt machen wollte - und der dafür zu vier Jahren US-Gefängnis verurteilt wurde!
9 March 2010, mkrause

In den Nachschlagewerken und Enzyklopdien der Welt wird der Engländer JJ Thomson als Entdecker des Elektrons genannt, der im Jahre1897 dieses fundamentale, sub-atomare Partikel als Bestandteil des Atoms bezeichnete. Wenn man sich mit dem Thema weiter auseinandersetzt, dann entdeckt man eine jahrzehntelang anhaltende Diskussion um den Charakter der sogenannten “Kathodenstrahlen”. Kurz gesagt, postulierten die britischen Wissenschaftler (William Crookes, ein Freund Teslas) , dass diese Strahlen von einem Partikel verursacht werden, die deutschen Physiker in dieser Kontroverse jedoch einen Wellencharakter annahmen. Tesla schrieb in einem Zeitschriftenartikel vom 18. März 1896 (”On Roentgen rays”, Electrical review): “Ich sehe in diesen Schocks einen weiteren Beweis dafür, dass von der Birne größere Partikel ausgesendet werden.” Tesla begründete seine Position in dieser wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit einer persönlichen, körperlichen Erfahrung, einem “manchmal geradezu schmerzhaften Schock auf das Auge“. Das charakterisiert Teslas Methode: sie war in vielerlei Hinsicht keineswegs wissenschaftlich, aber er entdeckte wissenschaftliche Phänomene auf diese Art und Weise früher als seine Zeitgenossen - und ordnete sie eher zu. Boris Tadic, Präsident Serbiens, benennt dies so: “Nicht viele Menschen aus dieser Region haben es geschafft, ihre Visionen in die Realität umzusetzen. Diejenigen, die es geschafft haben, gehören zu unserem gemeinsamen Erbe.”